Artenförderung Vögel Schweiz - Prioritätsarten
Heidelerche
In der Schweiz ist die Heidelerche vor allem auf den bewaldeten Wytweiden des Jurabogens und in den Walliser Rebbergen anzutreffen. Dort findet sie Flächen mit spärlicher Vegetation vor, in denen zahlreiche leicht zugängliche Insekten und Singwarten vorhanden sind.
Nach einem starken Bestandsrückgang bis in die 1990er-Jahre verzeichnet die Schweizer Population heute erneut eine positive Entwicklung, die insbesondere im Jurabogen sehr markant ist. Die wichtigsten Massnahmen zur Aufrechterhaltung dieser positiven Dynamik sind die Förderung einer extensiven Bewirtschaftung gut strukturierter bewaldeter Wytweiden sowie die Teilbegrünung und die Schaffung strukturierender Elemente in den Rebbergen.
Nach einem starken Bestandsrückgang bis in die 1990er-Jahre verzeichnet die Schweizer Population heute erneut eine positive Entwicklung, die insbesondere im Jurabogen sehr markant ist. Die wichtigsten Massnahmen zur Aufrechterhaltung dieser positiven Dynamik sind die Förderung einer extensiven Bewirtschaftung gut strukturierter bewaldeter Wytweiden sowie die Teilbegrünung und die Schaffung strukturierender Elemente in den Rebbergen.
Verbreitung und Entwicklung
Schematisierte Verbreitung
Schematisierte Verbreitung zur Brutzeit (ocker), im Winter (blau punktiert) oder zu den Zugzeiten (weinrot punktiert).
Brutbestandsindex
Die Grafik zeigt die relative Entwicklung des Brutbestands in der Schweiz (100 = Mittelwert). Lesebeispiel: Ein Wert von 130 bedeutet, dass der Bestand im entsprechenden Jahr 30% über dem Mittelwert der gesamten berücksichtigten Zeitperiode lag.
Lebensraum und Nahrung
Artenförderung Vögel Schweiz - Prioritätsarten
Heidelerche
In der Schweiz ist die Heidelerche vor allem auf den bewaldeten Wytweiden des Jurabogens und in den Walliser Rebbergen anzutreffen. Dort findet sie Flächen mit spärlicher Vegetation vor, in denen zahlreiche leicht zugängliche Insekten und Singwarten vorhanden sind.
Nach einem starken Bestandsrückgang bis in die 1990er-Jahre verzeichnet die Schweizer Population heute erneut eine positive Entwicklung, die insbesondere im Jurabogen sehr markant ist. Die wichtigsten Massnahmen zur Aufrechterhaltung dieser positiven Dynamik sind die Förderung einer extensiven Bewirtschaftung gut strukturierter bewaldeter Wytweiden sowie die Teilbegrünung und die Schaffung strukturierender Elemente in den Rebbergen.
Nach einem starken Bestandsrückgang bis in die 1990er-Jahre verzeichnet die Schweizer Population heute erneut eine positive Entwicklung, die insbesondere im Jurabogen sehr markant ist. Die wichtigsten Massnahmen zur Aufrechterhaltung dieser positiven Dynamik sind die Förderung einer extensiven Bewirtschaftung gut strukturierter bewaldeter Wytweiden sowie die Teilbegrünung und die Schaffung strukturierender Elemente in den Rebbergen.
Gefahren, Aktivitäten und Prognosen
Limitierende Faktoren und Gefahren
In der Schweiz sind der Verlust von Lebensraum und dessen verminderte Qualität die grössten Gefahren für die Art. Auch verringert der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln das Nahrungsangebot in potenziell geeigneten Lebensräumen, vor allem in Rebbergen.
Brutzeit
- Verlust von Lebensraum durch intensivere Landwirtschaftspraxis, Homogenisierung der Landschaft oder Verbuschung nicht genutzter Flächen.
- Ungünstige Witterungsbedingungen während der Brutzeit.
Zug/Winter
- Ungünstige Witterungsbedingungen und zu viel Schnee reduzieren den Zugang zu und die Verfügbarkeit von Nahrung während des Vogelzugs und in Überwinterungsgebieten.
Notwendige Aktivitäten
Monitoring
- Im regionalen Naturpark Chasseral und im Schaffhauser Randen werden jährlich Erhebungen in Sektoren durchgeführt.
- Vergleichssektoren in anderen Regionen würden den Überblick über die Entwicklung der Art in der Schweiz verbessern.
Förderung
- Förderung von Flächen mit lückiger Vegetation und Felsvorsprüngen.
- Förderung einer extensiven Nutzung von Wytweiden.
- Förderung von Kleinstrukturen.
- Förderung von bewaldeten Wytweiden.
- Wiedereröffnung von verbuschten lückigen Wytweiden.
- Förderung von Teilbegrünung und Strukturen in Rebbergen.
Forschung
- Vertiefung der Forschung über die jüngste positive Entwicklung der Art in der Schweiz und über ihre Lebensraumpräferenzen auf bewaldeten Wytweiden.
- Studien zum Bruterfolg und zur Populationsdynamik.
Erfolgsaussichten und Prognosen
- Der Bestand der Heidelerche in der Schweiz entwickelt sich positiv – vermutlich dank vorteilhafter klimatischer Bedingungen.
- Aktuell besiedelte Gebiete müssen geschützt und die Lebensraumausstattung in potenziell günstigen Gebieten verbessert werden, um das Wachstum der Population zu fördern.
Fördermassnahmen und Stakeholder
Extensive Beweidung fördern
Eine extensive Beweidung fördert eine arten- und strukturreiche Vegetation.
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Kantone
Landwirtschaft
Lückige Vegetation schaffen
Eine lückige Vegetation verbessert die Nahrungszugänglichkeit am Boden.
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Kantone
Landwirtschaft
Kleinstrukturen fördern
Kleinstrukturen wie Ast- oder Steinhaufen, Sandlinsen oder Trockensteinmauern fördern die Biodiversität.
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Kantone
Landwirtschaft
Naturschutz
Pärke
Sing- oder Jagdwarten fördern
Einzelsträucher, Bäume oder Holzpfosten können als Singwarten und Jagdwarten dienen und verbessern die Lebensraumausstattung.
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Kantone
Landwirtschaft
Naturschutz
Pärke
Extensive Bewirtschaftung fördern
Der Verzicht auf eine Düngung der Wytweiden schont Flächen mit spärlicher Vegetation, und die Vermeidung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln fördert die Nahrungsmittelsuche.
Kantone
Landwirtschaft
Publikationen
Faktenblätter
vogelwarte.ch
Weitere Ressourcen
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© Ralph Martin
Vögel der Schweiz
Heidelerche
Der flötende Gesang der Heidelerche gehört zu den schönsten der Vogelwelt und ist tagsüber wie auch nachts zu hören. Die trillernd oder melancholisch klingenden, zum Schluss hin abfallenden Strophen haben der Heidelerche ihren wissenschaftlichen Gattungsnamen Lullula und den französischen Namen «Alouette lulu» eingebracht. Ihre bevorzugten offenen, eher trockenen und mit lückiger Veg...
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