Artenförderung Vögel Schweiz - Prioritätsarten
Wiedehopf
Der Wiedehopf bevorzugt extensiv genutztes Kulturland in Trockengebieten. In der Schweiz besiedelt er vor allem Rebberge und Obstkulturen. Seine Nahrung sucht er am Boden in karger oder spärlicher Vegetation. Er ist auf Bruthöhlen angewiesen, und eine ausreichende Menge gut erreichbarer Grossinsekten ist entscheidend für die Aufzucht der Jungen.
2016 wurde der Bestand in der Schweiz auf 180–260 Brutpaare geschätzt, die in den Alpentälern und im westlichen Mittelland konzentriert sind. Zwischen 1959 und 2000 kam es zu einem starken Bestandsrückgang. Dann trugen Schutzprojekte auf lokaler Ebene Früchte.
Vorteilhaft ist ein Begrünungsmanagement, das Zugang zu den Beutetieren des Wiedehopfs auf grossen Flächen sicherstellt. Lokal trägt das Anbringen von Nistkästen in der Nähe geeigneter Lebensräume zur Förderung der Art bei.
2016 wurde der Bestand in der Schweiz auf 180–260 Brutpaare geschätzt, die in den Alpentälern und im westlichen Mittelland konzentriert sind. Zwischen 1959 und 2000 kam es zu einem starken Bestandsrückgang. Dann trugen Schutzprojekte auf lokaler Ebene Früchte.
Vorteilhaft ist ein Begrünungsmanagement, das Zugang zu den Beutetieren des Wiedehopfs auf grossen Flächen sicherstellt. Lokal trägt das Anbringen von Nistkästen in der Nähe geeigneter Lebensräume zur Förderung der Art bei.
Verbreitung und Entwicklung
Schematisierte Verbreitung
Schematisierte Verbreitung zur Brutzeit (ocker), im Winter (blau punktiert) oder zu den Zugzeiten (weinrot punktiert).
Brutbestandsindex
Die Grafik zeigt die relative Entwicklung des Brutbestands in der Schweiz (100 = Mittelwert). Lesebeispiel: Ein Wert von 130 bedeutet, dass der Bestand im entsprechenden Jahr 30% über dem Mittelwert der gesamten berücksichtigten Zeitperiode lag.
Lebensraum und Nahrung
Artenförderung Vögel Schweiz - Prioritätsarten
Wiedehopf
Der Wiedehopf bevorzugt extensiv genutztes Kulturland in Trockengebieten. In der Schweiz besiedelt er vor allem Rebberge und Obstkulturen. Seine Nahrung sucht er am Boden in karger oder spärlicher Vegetation. Er ist auf Bruthöhlen angewiesen, und eine ausreichende Menge gut erreichbarer Grossinsekten ist entscheidend für die Aufzucht der Jungen.
2016 wurde der Bestand in der Schweiz auf 180–260 Brutpaare geschätzt, die in den Alpentälern und im westlichen Mittelland konzentriert sind. Zwischen 1959 und 2000 kam es zu einem starken Bestandsrückgang. Dann trugen Schutzprojekte auf lokaler Ebene Früchte.
Vorteilhaft ist ein Begrünungsmanagement, das Zugang zu den Beutetieren des Wiedehopfs auf grossen Flächen sicherstellt. Lokal trägt das Anbringen von Nistkästen in der Nähe geeigneter Lebensräume zur Förderung der Art bei.
2016 wurde der Bestand in der Schweiz auf 180–260 Brutpaare geschätzt, die in den Alpentälern und im westlichen Mittelland konzentriert sind. Zwischen 1959 und 2000 kam es zu einem starken Bestandsrückgang. Dann trugen Schutzprojekte auf lokaler Ebene Früchte.
Vorteilhaft ist ein Begrünungsmanagement, das Zugang zu den Beutetieren des Wiedehopfs auf grossen Flächen sicherstellt. Lokal trägt das Anbringen von Nistkästen in der Nähe geeigneter Lebensräume zur Förderung der Art bei.
Gefahren, Aktivitäten und Prognosen
Limitierende Faktoren und Gefahren
Die Art ist auf Lebensräume mit Grossinsekten am Boden und Zugang zu diesen sowie geeignete Bruthöhlen angewiesen. Die Witterungsbedingungen in der Brutzeit beeinflussen die Populationsdynamik.
Brutzeit
- Flächen mit karger oder spärlicher Vegetation, die reich an Grossinsekten sind.
- Hohlräume in der Nähe geeigneter Lebensräume.
- Kühles und regnerisches Wetter in der Brutzeit.
- Lokal Störungen, teilweise durch Fotografen.
Zug/Winter
- Adulte Tiere sterben vorwiegend während des Vogelzugs oder im Überwinterungsgebiet in der Sahelzone.
- Sehr trockene Jahre erhöhen die Sterblichkeit der adulten Vögel in der Sahelzone.
Notwendige Aktivitäten
Monitoring
- Weiterführung des regionalen Monitorings von Brutpopulationen.
Förderung
- Förderung der Nahrungsressourcen durch Schutz von Grossinsekten mittels beschränktem Einsatz von Insektiziden und extensiver Nutzung landwirtschaftlicher Flächen.
- Diversifizierte Begrünung und angepasste Bewirtschaftung im Obst- und Rebbau, um den Zugang zu Beutetieren zu erleichtern.
- Anbringen von Nistkästen als Ergänzung zu den natürlichen Brutplätzen.
Forschung
- Weiterführung des Populationsmonitorings im Mittelwallis.
- Bewertung der Wirkung von Methoden des Begrünungsmanagements auf Reichtum an und Zugang zu Beutetieren.
Erfolgsaussichten und Prognosen
- Ökologische Ausgleichsmassnahmen in der Landwirtschaft und im Rebbau könnten sich künftig positiv auf die Bestände auswirken.
- Die zunehmende Zahl von Projekten zum Anbringen von Nistkästen in geeigneten Lebensräumen könnte zur Erholung der Population beitragen.
- Die Witterungsbedingungen während der Brutzeit werden voraussichtlich eine wichtige Rolle für die Bestandsentwicklung spielen.
Fördermassnahmen und Stakeholder
Lückige Vegetation schaffen
Eine lückige Vegetation verbessert die Nahrungszugänglichkeit am Boden.
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Gemeinden
Kantone
Landwirtschaft
Private
Nisthilfen anbieten und pflegen
Die Anbringung und der Unterhalt von Nistkästen oder Kunstnestern wirkt dem Mangel an natürlichen Nistgelegenheiten entgegen.
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Landwirtschaft
Naturschutz
Private
Pärke
Extensive Bewirtschaftung fördern
Ungedüngte Wiesen, Verzicht auf Pestizide oder Mulchen fördern die Vielfalt an Pflanzen und Insekten und damit die Lebensraumqualität (Nistplätze für Bodenbrüter, Nahrungsangebot).
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Kantone
Landwirtschaft
Höhlenbäume erhalten
Höhlenbäume bieten Nistmöglichkeiten für verschiedenste Vogelarten.
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Forstwirtschaft
Landwirtschaft
Naturschutz
Private
Pärke
Hochstammobstgärten erhalten/fördern
Hochstammobstgärten mit extensiver Unternutzung sind ein wichtiger Lebensraum für viele Vogelarten.
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Gemeinden
Kantone
Landwirtschaft
Private
©
© Marcel Burkhardt
Vögel der Schweiz
Wiedehopf
Mit dem prächtigen Kopfschmuck, dem orangebräunlichen Gefieder und den breiten, schwarzen und weissen Bändern auf Schwingen und Schwanz wirkt der Wiedehopf wie ein exotischer Vogel. Er stellt hohe Ansprüche an seinen Lebensraum: Besonders ein üppiges Angebot an Grossinsekten und geeignete Bruthöhlen müssen vorhanden sein. In der Schweiz findet er nur noch in wenigen Gebieten ein Ausk...
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