Uferschwalbe
Verbreitung und Entwicklung
Lebensraum und Nahrung
Uferschwalbe
Limitierender Faktor ist ein ausreichendes Angebot an vegetationslosen, störungsfreien Steilwänden zur Anlage der Brutröhren in tieferen Lagen.
- Abbauwände in Kiesgruben: Störung des Brutgeschäfts durch Abbautätigkeit, Zuwachsen der Wand/Anflugschneise.
- Künstliche Sandschüttungen: Prädation, Störung durch Freizeitaktivitäten, Abbrüche aufgrund Starkregenfälle.
- Kühle Witterung zur Nestlingszeit.
- Dürren im Winterquartier.
- Überwachung der nationalen Bestandsentwicklung durch die Schweizerische Vogelwarte.
- Schweizweite Erhebung der Bestände in künstlichen Sandschüttungen durch BirdLife Schweiz.
- Erhebung der Bestände in Abbauwänden und künstlichen Sandschütttungen im Raum Bern/Freiburg/Solothurn, Kanton Aargau und Kanton Zürich.
- Renaturierung von Fliessgewässern zur Wiederherstellung der natürlichen Wasserdynamik und Steilufer.
- Beratung von Kiesgrubenbetreibern zur Sicherung bestehender Kolonien (mit Kantonen und Branchenverbänden).
- Künstliche Sandschüttungen als Ersatz- oder Erweiterungsbrutstandorte.
- Wissen über Faktoren, welche die Besiedlung von neuen Gebieten beeinflussen.
- Solange die derzeit laufenden Fördermassnahmen (Beratung von Kiesgrubenbetreibern, Erstellung künstlicher Sandschüttungen) weitergeführt werden, kann der Bestand gehalten und moderat erhöht werden.
- Eine substanzielle Erhöhung der Bestände in den nächsten 25 Jahren ist voraussichtlich nur durch eine beschleunigte Renaturierung von Fliessgewässern zu erwarten.
Die Erstellung künstlicher Sandschüttung bietet Ersatz für fehlende natürliche Brutwände sowie aufgehobene Brutmöglichkeiten in Abbauwänden in Gruben.
Renaturierung von Fliessgewässern, vor allem durch Verbreiterung des Flussbetts, so dass sich durch die Flussdynamik wieder Steilufer und damit natürlich Brutwände bilden können.