Die Auswirkungen des Klimawandels und des zunehmenden Drucks menschlicher Aktivitäten sind die Hauptursachen für Bodendegradation, Wüstenbildung und die damit einhergehenden Veränderung intakter Lebensräume. Die nicht nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen wie die Abholzung von Wäldern oder die Überweidung durch Nutzvieh verschärfen die Armut und stellen eine grosse Bedrohung für die biologische Vielfalt dar, einschliesslich der Gemeinschaften der Zug- und Brutvögel. Die Vogelwarte setzt sich aktiv für Lebensraumaufwertungen entlang der Zugrouten ein.
newTree Umzäunung
Cocoa Project
Great Green Wall Project in Senegal
Mitarbeitende
Betroffene Vogelarten
Internationaler Vogelschutz
Die Bestände afrikanisch-eurasischer Zugvögel sind zunehmend rückläufig – besonders betroffen sind insektenfressende Arten. Um diesen alarmierenden Trend umzukehren, sind wirksame internationale Schutzmassnahmen entlang der gesamten Zugrouten erforderlich. Mit dem neuen Rahmenprogramm Internationaler Vogelschutz nimmt sich die Schweizerische Vogelwarte dieser globalen Herausforderung an. Es verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse, internationale Zusammenarbeit und konkrete Schutzmassnahmen in Brut-, Rast- und Überwinterungsgebieten. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit ist die Koordination des internationalen Aktionsplans AEMLAP (African Eurasian Migratory Landbirds Action Plan). So unterstützt die Vogelwarte den langfristigen Schutz der Zugvögel – über Länder und Kontinente hinweg.